
Ein Pausenraum, der mehr kann
Ausgangslage
Ein neuer Sozialraum für den Neubau
Im Neubau sollte ein großzügiger Sozialraum für die Mitarbeitenden entstehen – nicht einfach mit Tisch und Stuhl, sondern mit unterschiedlichen Möglichkeiten für die Pause.
Mal kurz einen Kaffee trinken, gemeinsam am Tisch sitzen, am Hochtisch die Position wechseln oder sich etwas zurückziehen: Der Raum sollte im Alltag möglichst vielseitig funktionieren und gleichzeitig die Farben und Gestaltungselemente des Unternehmens aufnehmen.

Eckdaten
Projektdaten
01
Projektumfang
Planung und Umsetzung des neuen Mitarbeiterbereichs mit unterschiedlichen Sitz- und Aufenthaltszonen, individuell gefertigten Möbeln, Küchenbereich, Lamellenwand sowie Akustik- und Beleuchtungselementen.
02
Materialien & Ausführung
Strapazierfähige Laminatoberflächen in Holzoptik, robuste Sitzmöbel, Vinylboden und akustisch wirksame Deckenelemente wurden auf die tägliche Nutzung abgestimmt. Rote Akzente greifen die Unternehmensfarben auf und ziehen sich durch den gesamten Raum.
03
Zeitraum
Rund vierwöchige Umsetzung vor Ort mit vorgelagerter Planungs- und Fertigungsphase – von Möblierung und Küchenbereich bis zu Akustik, Beleuchtung und Montage.
04
Details
Unterschiedliche Tisch- und Sitzhöhen bringen Abwechslung in die Pause: klassische Tische für größere Gruppen, Hochtische und Barhocker für die kurze Pause zwischendurch sowie lockere Sitzmöglichkeiten direkt an der Fensterfront.

Akustik, Licht und Raumstruktur zusammengedacht
Die großformatigen Akustikelemente an der Decke verbessern die Raumakustik und werden mit markanten Ringleuchten kombiniert, die dem weitläufigen Sozialraum Struktur und viel Licht geben. Gleichzeitig trennt eine Lamellenwand aus Holz den Küchenbereich vom eigentlichen Pausenraum, ohne ihn komplett abzuschotten. Sie schafft Ruhe und Gliederung, während Licht und Sichtbeziehungen erhalten bleiben.
Die große Fensterfront öffnet den Raum zusätzlich nach außen. Ein Spiegel an der Rückwand verstärkt diese Wirkung und lässt den Sozialraum noch großzügiger erscheinen. So entsteht ein Mitarbeiterbereich mit unterschiedlichen Möglichkeiten für Pause, Austausch und gemeinsames Zusammensitzen – offen gestaltet, aber klar gegliedert.


Vorher

Nachher
FLAIG plante und realisierte den Sozialraum vom Möblierungskonzept über Küche und Lamellenwand bis zur Akustik- und Raumgestaltung.
Hermann Jerke, Projektleitung

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