
Drei Etagen, ein Kanzleikonzept
Ausgangslage
Neue Arbeitswelten für BWT
Für den Neubau der Kanzlei sollte über drei Etagen eine einheitliche und zurückhaltende Arbeitswelt entstehen. Neben den klassischen Büro- und Besprechungsbereichen waren auch Empfang, Flure, Teeküchen, Kopierzonen, Chefzimmer und die Mitarbeiterkantine Teil des Gesamtkonzepts.
Ziel war eine reduzierte Gestaltung, die im täglichen Bürobetrieb funktioniert und sich konsequent durch das gesamte Gebäude zieht.

Eckdaten
Projektdaten
01
Projektumfang
Planung und Innenausbau über drei Büroetagen mit Arbeitsplätzen, Empfangs- und Besprechungsbereichen, Fluren, Chefzimmern, Teeküchen und Kopierzonen sowie Mitarbeiterkantine mit Küche und unterschiedlichen Aufenthaltsmöglichkeiten.
02
Materialien & Ausführung
Strapazierfähige Laminatoberflächen in Betonstruktur kombiniert mit weiß glänzenden Möbelflächen. Reduzierte, kubische Formen prägen die Einbauten und werden durch robuste, leichte und stapelbare Sitzmöbel ergänzt.
03
Zeitraum
Rund zweimonatiger Innenausbau vor Ort mit vorgelagerter Planungs- und Fertigungsphase – inklusive Detailplanung, individueller Fertigung und abschnittsweiser Montage über drei Etagen.
04
Details
Die ursprünglich eher abgeschlossenen Teeküchen wurden teilweise zum Flur hin geöffnet und mit den angrenzenden Kopierbereichen verbunden. So entstehen kleine Anlaufpunkte im Büroalltag, an denen Kaffeeholen, Kopieren und der kurze Austausch miteinander zusammenkommen.

Mehr als eine klassische Teeküche.
Die kleinen Stockwerksküchen wurden bewusst nicht als abgeschlossene Nebenräume geplant. Durch die Öffnung zum Flur werden sie Teil des täglichen Bürolebens und verbinden mehrere Funktionen an einem Ort.
Theken schaffen zusätzliche Möglichkeiten für den kurzen Kaffee oder Austausch im Stehen. Gleichzeitig bleiben die Bereiche kompakt, funktional und auf die intensive Nutzung durch viele Mitarbeitende ausgelegt.

Pause im Sitzen oder im Stehen.
Auch die Kantine wurde auf unterschiedliche Pausensituationen abgestimmt. Neben klassischen Sitzplätzen gibt es Möglichkeiten, einen Kaffee oder eine Mahlzeit im Stehen einzunehmen. Die große Öffnung zur Terrasse erweitert den Aufenthaltsbereich zusätzlich nach draußen.
So können die Mitarbeitenden selbst entscheiden, wie sie ihre Pause verbringen möchten – gerade nach einem überwiegend sitzenden Arbeitstag.

Bei drei Etagen ist entscheidend, dass nicht jeder Bereich für sich funktioniert, sondern am Ende das ganze Gebäude eine gemeinsame Linie bekommt.
Hubert Flaig, Planung

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