
Aus Maschinenhalle wird Bürowelt
Ausgangslage
Neue Büros in einer ehemaligen Produktionsfläche
Die Fläche hatte vorher eine völlig andere Aufgabe: Wo früher Maschinen standen, sollte eine komplette Bürostruktur entstehen.
Wir haben die Fläche neu gegliedert und daraus Arbeitsplätze, Besprechungsbereiche, Konferenzraum und Teeküche entwickelt. Wichtig war dabei vor allem, trotz der neuen Raumaufteilung möglichst viel Offenheit und Licht zu erhalten.

Eckdaten
Projektdaten
01
Projektumfang
Komplette Büroplanung mit neuer Raumstruktur, raumhohen Glastrennwänden und Türen sowie Planung, Fertigung und Montage der gesamten Büromöblierung. Dazu kamen Konferenzraum, Teeküche, offene Besprechungsboxen und Akustikmaßnahmen.
02
Materialien & Ausführung
Weiße Laminatoberflächen, großflächiges Schallschutzglas und individuell gefertigte Möbel bestimmen die zurückhaltende Gestaltung. Die Glaselemente wurden mit möglichst wenig sichtbaren Profilen ausgeführt, die raumhohen Türelemente auf die akustischen Anforderungen der Büros abgestimmt.
03
Zeitraum
Rund achtwöchige Umsetzung vor Ort mit vorgelagerter Planungs- und Fertigungsphase – von der neuen Raumstruktur über Glastrennwände und Akustik bis zur kompletten Möblierung.
04
Details
Vor den einzelnen Arbeitsplätzen wurden maßgefertigte Highboards platziert. Sie schaffen etwas Abstand und Ruhe am Schreibtisch und funktionieren gleichzeitig als Ablage und als Stehpult für kurze Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen.

Besprechen, ohne sich komplett zurückzuziehen
Im Flurbereich entstanden offene Besprechungsboxen für kurze Abstimmungen, Gespräche oder Online-Meetings.
Obwohl die Boxen zu einer Seite offen bleiben, sorgen die akustisch wirksamen Innenflächen für eine erstaunlich ruhige Gesprächssituation. Man sitzt mitten in der Arbeitswelt und hat trotzdem einen klar definierten Bereich für den Austausch.
Neben den kleinen, spontanen Besprechungsmöglichkeiten wurde auch ein klassischer Konferenzraum eingerichtet..

Kaffee und Austausch direkt im Büro
Die Teeküche wurde als offener Teil der Bürofläche geplant. Eine kleine Thekenanlage schafft neben der eigentlichen Küchenfunktion auch Platz für den schnellen Kaffee oder ein kurzes Gespräch zwischendurch.
Sie fügt sich mit denselben hellen Oberflächen in die übrige Einrichtung ein und wird dadurch selbstverständlich Teil der neuen Arbeitswelt.

Offen getrennt
Die raumhohen Glastrennwände gliedern die Bürofläche, ohne sie optisch zu zerschneiden. Großzügige Glasflächen lassen Licht tief in die Räume fallen und erhalten die offene Wirkung der ehemaligen Halle.
Gleichzeitig sorgen schalltechnisch ausgeführte Glaselemente und Türelemente dafür, dass die einzelnen Büros akustisch klar voneinander getrennt bleiben.
So entsteht eine transparente Bürostruktur, die Offenheit und konzentriertes Arbeiten miteinander verbindet.

FLAIG plante und realisierte die neue Bürostruktur von den raumhohen Glastrennwänden über die Akustik bis zur kompletten Möblierung. Aus der ehemaligen Maschinenfläche entstand so eine helle, offene Arbeitsumgebung mit unterschiedlichen Möglichkeiten für konzentriertes Arbeiten und Austausch.
HUBERT FLAIG, Gestaltung

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